zum Anfang springen

follow us! smm logo smm logo oder einfach über den MP-Newsletter | home | impressum | kontakt |
news
produktionen
team
media
presse
shop
links

Aus dem Leben eines Amateurfilmers

In dieser Rubrik teilt unser Regisseur Armin Schnürle seine Gedanken während der Entstehung eines Mania Pictures-Films mit dem Publikum und bietet einen etwas genaueren Einblick in seine Welt der (Amateur)Filmerei. Viel Spass beim Lesen...

  plakat

Tatort Calw - Das Opfer/Die Story

Auch im dritten Teil der „Tatort Calw“-Reihe ist das dynamische Kriminalertrio Jäger (Stefan Lörcher). Kraft (Cathrin Benesch) und Hoffmann (Frieder Pfeiffer) wieder damit beschäftigt, Calw von diversem kriminellen Gesindel zu befreien.

Die Kommissare werden dabei mit einer halbverwesten Wasserleiche und dem Selbstmord eines Grossindustriellen konfrontiert. Im Laufe der Ermittlungen wird klar, dass es Verbindungen zwischen den beiden Todesfällen gibt. Doch handelt es sich bei dem ertrunkenen Bankangestellten wirklich um ein Unfallopfer? Hat sich der Unternehmer Till Ritter (Wolfgang Hellmich) für die Rettung seiner Firma gar selbst geopfert? Welche Rolle spielen die Kinder Ritters (Saskia Stöss, Markus Kiefer)?

Bei der Lösung erhalten die Polizisten Unterstützung von der BKA-Beamtin Anna Loose (Katharina Ruess) und der neuen Kollegin Sandra Schenk (Lucia Schlör).

Wir verraten wahrscheinlich nicht zu viel, wenn wir preisgeben, dass der Täter im actionreichen Finale - zu Land, zu Wasser und in der Luft - seiner gerechten Strafe nicht entkommen kann...

pfeil

  lola

Die erste Klappe zum neuen Tatort „Opfer“ fiel lange vor den eigentlichen Hauptdreharbeiten bereits Anfang Mai 2002, als das schöne Ambiente des „Palais Thermal“ in Bad Wildbad zum Schauplatz der „Pre-Title-Sequenz“ wurde.
Die Tatsache, dass unsere Hauptdarstellerin Cathrin (Lola Kraft) im Laufe des Jahres eine Zahnspange erwartete, veranlasste uns, eine Szene zu kreieren, in dem dieser „kosmetische Eingriff“ inhaltlich gerechtfertigt wird.

Problem war wieder einmal, ein grosses Set mit „Leben“, d.h. Statisten zu füllen. Weiterhin konnten wir aufgrund der Öffnungszeiten des Bades nur in einem relativ engen Zeitfenster arbeiten, was prompt dazu führte, dass ein zweiter Drehtag angesetzt werden musste (der uns dann auch kaum reichte).

Während es im Vorfeld der Hauptdreharbeiten im August einiges zu organisieren galt - so mussten Drehgenehmigungen eingeholt werden, Autos gekauft, Darsteller gecastet, Requisiten besorgt und nicht zuletzt ein für alle Beteiligte verbindlicher Drehplan erstellt werden - haben wir manche - vor allem aufwändigere Szenen - vorgezogen.

pfeil

  auokran

Erstes Highlight war dabei die Szene „Entdeckung der Wasserleiche“. Laut Drehbuch sollte ein grosser Autokran das Wrack eines Kleinwagens aus einem See bergen. Leicht geschrieben, schwer realisiert: denn für den Gültlinger See, den wir uns als Drehort ausgeguckt hatten, wurde uns keine Erlaubnis zum Versenken eines Autos erteilt. Deshalb wird das Gewässer nun bei Tageslicht von einem Weiher bei Holzbronn „gedoubelt“.

Die Szene war in vielerlei Hinsicht ein absoluter Kraftakt, den es zu stemmen galt: die Firma Bussmann stellte uns ihren überdimensionalen Kranwagen zur Verfügung, die Firma Hellcars präparierte unser Filmauto „umweltgerecht“, das THW war mit 2 Fahrzeugen, Schlauchbooten und 10 Mann vor Ort, eine Tauchergruppe koordinierte die Aktion im Wasser und nicht zuletzt war das schon übliche „Tatort-Programm“ von Polizeiautos und -beamten, Leichenwagen usw. vor Ort. Am geplanten Samstagmorgen fiel der Dreh beinahe ins sprichwörtliche Wasser, da der Himmel seine Pforten reichlich und - wie es aussah - auch dauerhaft öffnete. Ich hatte mich also schon damit abgefunden, unsere erste grosse Szene im strömenden Regen zu realisieren, als es rechtzeitig zur ersten Klappe aufklarte. Das Glück des Tüchtigen, wie ich mir einredete.
Als absoluter Höhepunkt sollte sich jedoch der Dummie unserer Wasserleiche erweisen, die lt. Drehbuch schon einige Jahre im Wasser verbrachte. Die Amateurhorrorfilmlegende Olaf Ittenbach aus Bayern hat uns zu diesem Zweck einen zwar teuren, aber absolut superben Dummie gebastelt, der alle Anwesenden vom Hocker gehauen hat. Ittenbach, dessen Horrorwerke sich Flo und ich beim Schnitt der letzten Tatorte regelmässig reingezogen haben, ist zwar inzwischen ins Profilager gewechselt, verdingt sich jedoch auch für Make Up F/X. Umso begeisterter war ich denn auch, diesen „Guru“ bei unserem Projekt beteiligt zu sehen.

pfeil

  gustl

Am selben Tag bei Einbruch der Dunkelheit drehten wir dann am Gültlinger See die „Vorgeschichte“, in dem ein Liebespärchen die Wasserleiche entdeckt. Ziemlich hart waren dabei nicht nur manche Körperteile unserer Hauptdarsteller, sondern auch die Tatsache, eine „Badeszene“ bei gelinde gesagt sehr mässigen Temperaturen zu drehen, deren Realisierung sich schliesslich bis morgens um 4 Uhr hinzog. Da es in Calw (verständlicherweise) eher schwer ist, Darsteller(innen) zu finden, die sich vor laufender Kamera entblössen, mussten wir wieder mal auf „professionelle“ Darstellerinnen zurückgreifen. Inzwischen hatten wir einen wöchentlichen Stammtisch der Crew eingerichtet, um die jeweils anstehenden Szenen sowie den Hauptdreh organisatorisch vorzubereiten. Die nächste Etappe war nun, einen Teil der Verfolgungsjagd zu drehen. Um die Sache etwas zu variieren, war bei der Szene ein Betonmischer, den uns die Firma Alber freundlicherweise zur Verfügung stellte, beteiligt. Die Genehmigung für die Sperrung des Walkmühlenwegs in Calw lag vor, das Wetter hat gepasst, somit konnte eigentlich nichts schiefgehen. Nun ja, so lange, bis ein ziviles Auto mit nicht zivilen Polizeibeamten auftauchte und uns erst mal zur Minna machten, weil wir unsere Dreharbeiten schon 100 m vor der Absperrung begonnen hatten. Der Drehtag war geistig bei mir schon abgehakt, als durch eine Rückfrage beim Revier bekannt wurde, dass die Dreharbeiten angemeldet und genehmigt waren. muss dazu sagen, dass wir lediglich eine mündliche Zusage des Ordnungsamtes vorweisen konnten.

Der folgende Dreh war nach diesem Auftakt trotz Mülltonnenumfahren, auf den fahrenden Betonmischer klettern und Tische einer Eisdiele rammen, relativ unspekatulär.

pfeil

  freefall

Gleichzeitig stellte sich die „Kooperation“ mit dem Fallschirmspringerclub Calw als sehr fruchtbar heraus. Schon während der Drehbuchentwicklung hatten wir Kontakt mit dem Verein aufgenommen, um abzuklären, ob sich die von uns gewünschten „Luftkampfszenen“ realisieren liessen.

Ganz ohne unser Zutun filmte ein Freifaller mit der Helmkamera die „Stunts“ zweier Springer, die unsere Darsteller doubelten. Spektakulär, aber nach Aussagen der Springer völlig ungefährlich. Nun ja. Wie erwähnt, hatten wir auch den „Sperrmüll“ nach diversen PKWs surchsucht, die im Laufe des Films verschrottet werden sollten. Unter Anderem ein Audi 90 Coupe in schlichtem weiss. Nachdem dieser Wagen als „Herberge“ einer Kiffertruppe dienen sollte, mussten umfangreiche Umgestaltungsmassnahmen vorgenommen werden. Neben einer Lackierungssession, in dem die Karosserie mittels diverser Sprühdosen in ein astreines Flower-Power-Mobil verwandelt wurde, tat sich vor Allem Jens bei der Inneneinreichtung hervor, in dem er mehrere Duftbäume, rotes Plüsch und Hanfpflanzen an Schnüren aufgehängt, verwendete. In den kommenden Tagen und Wochen sollte sich der Wagen als ständiger Blickfang in Calw erweisen.

pfeil

  sugar

Durchaus im Gedächtnis hängen blieben auch die Dreharbeiten im Sammel, das im Film für eine Table-Dance-Bar herhalten musste, ind em sich unsere (männlichen) Kommissare des Abends zerstreuen. Über eine entsprechende Agentur aus Stuttgart wurden zwei Tänzerinnen engagiert, die sich als durchaus sehr appetittlich erwiesen. Zwar fehlte die obligatorische Stange (zumindest im Saal), doch auch auf dem nicht gerade überbreiten Tresen gaben „Sugar“ und „Honey“ fast Alles. Verblüfft hat mich nur die Tatsache, dass die Anzahl der Gaffer äh Gäste im Laufe des Abends immer weiter zunahm, obwohl das Sammel Donnerstags eigentlich geschlossen ist. Und mittels Lichtanlage, Nebelmaschine und ordentlich viel Statisten kam die Atmosphäre sehr gut rüber. Da ein Grossteil des Drehbuchs in einer Bank spielt und wir daher naheliegenderweise die Räumlichkeiten der Kreissparkasse nutzen konnten, stand Anfang Juli ein Drehwochenende in besagten Räumlichkeiten an. Das Problem mit den Statisten konnte insofern gut gelöst werden, da es sich bei den geplanten Szenen u.a. um einen Sektempfang handelte. Unter diesen Umständen (Perlwein und Schnittchen) finden sich dann doch immer wieder ein paar Freiwillige. Just beim „Schiessen“ der ersten Einstellungen verabschiedete sich dann unsere seit „Bodycount“ (1998) im Einsatz befindliche DV-Kamera. Zwar ist das Gerät für „Second-Unit“ Aufnahmen noch zu gebrauchen, aber da die Tonaufzeichnung (sowohl extern, als auch intern) nicht mehr funktioniert, ist nix mehr mit Dialogen drehen. Glücklicherweise hatten wir uns einige Wochen zuvor (in weiser Voraussicht?) eine neue Kamera angeschafft, so dass auch diese Hürde genommen wurde. Ich muss wohl kaum erwähnen, dass bei allen Innenaufnahmen unser Dolly wieder seeeehr ausgiebig zum Einsatz kam (Gruss an Flo).

pfeil

  fenstersturz

Ein schöner Abschluss des Tages war dann der Stunt von unserem Haus- und Hofcascadeur Gerhard Rehm, den wir den „Fenstersturz zu Calw“ nannten. Aus ca. 8 m sprang Gerhard in seine von Jahr zu Jahr abnehmende Ansammlung von Umzugskartons. Flos Vater hatte uns noch einen Teil eines Eisenzauns mit fiesen Spitzen geschweisst, der (hoffentlich) dank geschickten Schnitts sowie Einsatz von Blue-Screen -Aufnahmen die Illusion weckt, dass Gerhard in selbigen stürzen wird. Eine Premiere war jedoch dieses mal der Einsatz eines Schienendollys, welches gleich beim ersten Tag unseres Hauptdrehs (27. Juli) getestet wurde. Zwar besteht das Dolly mehr oder weniger nur aus einer Bodenplatte mit Rädern, doch mit unserem Sachtler-Stativ haben wir doch saubere Kamerabewegungen hingekriegt. Unsere Technik-Crew (Steffen, Alex, Jens, Flo) kam mit dem Aufbau der Schienenteile und deren Ausrichtung schnell zurecht, so dass die 200 Euro, die uns das Gefährt in den 2 Wochen gekostet hat, durch zigfachen Einsatz bis zum letzten Cent genutzt wurden.

pfeil

  kids

Auf dem Drehplan stand an diesem Wochenende der „Kinderdreh“, in dem ein knappes Dutzend 6-10-Jähriger - als Cowboy und Indianer verkleidet - beim Spielen im Wald die zweite Leiche entdecken sollten. Die alte Weisheit von W.C.Fields (?) „drehe niemals mit Tieren und Kindern“ sollte sich nach kurzer Zeit als allzu treffend bestätigen, aber zumindest das Ergebnis kann sich sehen lassen. Drehort war eine Waldhütte bei der Landesklinik. Die Hütte haben Alex Bross und ich bei einer mehrstündigen Location-Suche (gleich nach dem WM Spiel Deutschland-Paraguay), in der Alex mir mind.5000 solcher Bauwerke rund um Oberreichenbach geziegt hat, ausgesucht. Die Dreharbeiten mit den Kiddies stellten sich - nun ja - diplomatisch ausgedrückt nicht ganz ohne Probleme dar. Ab sofort werde ich allen Lehrern, die Schüler in diesem Alter unterrichten, meinen uneingeschränkten Respekt zollen.
Nach einem kurzen Gastspiel auf dem Hermann-Hesse-Platz, wo wir die letzten Betonmischerszenen in den Kasten bekamen, gings Abends ins Volkstheater, das unser Kino doubeln sollte. Zuvor jedoch nochmal Aufregung pur: kurz nachdem sich der dämliche Wirt des Wachhäusle über uns beschwerte, rückten die Cops an. Just in dem Moment fuhr auch noch Jens den Betonmischer - und das ohne 2er-Führerschein. Aber ausnahmsweise wollten die „Kollegen“ mal nichts von uns, sondern holten nur nen betrunkenen Gast ab. Weitere nette Anekdote: als Jens laut Drehbuch dem an der Fahrertür hängenden Frieder einen Kinnhaken verpassen sollte, hat der tatsächlich eins auf die 12 bekommen.

Ab 20 Uhr dann - wie erwähnt - Aufbau im Volkstheater. Nach wochenlangem Suchen haben sich dann auch tatsächlich an die 50 Statisten eingefunden, ne Menge Leute, aber nicht genug für ein „vollbesetztes“ Kino. Meine Stimmung ist aufgrund des Zeitdrucks und des bisherigen Tagesverlaufs nicht gerade die beste, ausserdem warten die Gäste bis zum Drehbeginn nun auch bereits 2 Stunden.

Nach weiteren 3 Stunden ist die Szene im Kasten, nun bauen wir noch „schnell“ ein Baugerüst auf, auf das wir eine Weichbodenmatte legen, so dass Markus drehbuchgemäss über die Brüstung der Empore geworfen werden kann. Nachdem noch andere Crewmitglieder den „Stunt“ ausprobiert haben, bauen wir ab.

Seit heute ist übrigens unser Produktionsauto, ein Mercedes Sprinter im Einsatz, den uns die Spedition Mann aus Althengstett freundlicherweise zu einem Sonderpreis überlassen hat (dazu mehr später). Nachdem ich im Vorfeld die trotzdem für unsere Verhältnisse hohen Kosten gescheut habe, weiss ich heute gar nicht mehr, wie wir jemals einen Film ohne solche in Gefährt gedreht haben sollen. Der durchaus grosse Laderaum ist vollgestopft mit Kran, Dolly, Scheinwerfern, Absperrmaterial, Requisiten usw. Nachdem die ersten Tage doch eher ein Chaos beim Laden vorherrschte, nahmen sich dann Alex und Flo in ihrer ihnen eigenen Gründlichkeit an, was dann aber auch bestens funktionierte. Zu erwähnen wäre dann vielleicht noch die Dummheit des Regisseurs, der beim Öffnen der Ladetüren insgesamt dreimal schmerzhaft übersah, dass auf dem einen, halbgeöffneten Türflügel der 4 Meter-Ausleger des Kamerakrans lag und dieser sich dann in schneller Geschwindigkeit auf das Haupt des Dummen herabsenkte. Zu meiner Ehrenrettung muss ich dann aber sagen, dass Wolfgang diesen Fehler auch einmal begangen hat und - im Gegensatz zu mir - mit einer Beule dafür bezahlen musste.

pfeil

 

Am Sonntag, den 28.07. gehts wieder zur Hütte bei der LKN. Heute steht die „Tatort“-Szene auf dem Drehplan, wir fahren wieder ein Grossaufgebot an Polizisten, Autos auf und auch Olaf Ittenbach bringt seine zweite Filmleiche vorbei, diesesmal ein Kopfschuss. Wer seine Werke kennt, weiss, dass ein Kopfschuss bei Ittenbach bedeutet, dass die komplette „Rückseite“ der Schädeldecke fehlt und einen schönen Einblick ins Innere erlaubt.

Diesen Anblick wollten wir den Kids beim Entdecken der Leiche natürlich ersparen und drehen die Szene daher getrennt von den Kindern. Der Dummiekopf soll Wolfgang im Film doubeln und eigentlich war ja nur geplant, die Rückseite - also die Wunde - des Dummies zu benutzen, wobei die Vorderseite von Wolfgang „gespielt“ werden sollte. Da jedoch auch die Gesichtszüge sehr realistisch geworden sind, spielt der Dummie heute die gesamte Rolle von Wolfgang. Da wir die Holzhütte nicht mit Filmblut versauen können, hat Olaf noch eine fertig gegossene Blutlache mitgebracht, die wir einfach auf den Boden legen. Sieht täuschend echt aus.

Am Abend drehen wir noch eine „Bettszene“ mit Lucia und Frieder im Rössle. Bei Lucia merkt man die Professionalität einer „echten“ Schauspielerin in dieser etwas delikateren Sequenz. Da Lucia am Mittag schon wieder los muss, drehen wir am Montagmorgen noch schnell eine Szene in der „Kriminaltechnik“, wieder einmal angesiedelt im Chemievorbereitungsraum des Maria-von-Linden Gymnasiums.

pfeil

 

Am Nachmittag beginnen wir die Aufnahmen für die Verfolungsjagd durch Calw. Aufgrund des langwierigen Aufbaus von Dolly und Kran sowie der Strassensperrung verläuft der Dreh etwas zäh. Seit heute unterstützt uns Natalie in der Produktionsassistenz. Da die Sonne langsam schwindet, kommt beim Dreh in der Schillerstrasse Hektik auf.

Meine Stimmung ist aufgrund des langwierigen Drehs am Mittag eh auf dem Nullpunkt. Ob das Ergebnis dieser Sequenz letztlich zufriedenstellend sein wird, wage ich zu bezweifeln. Hinzu kommt noch, dass wir den für den Folgetag angesetzten Dreh im Haus Weiss verschieben müssen und zudem die Rolle der alkoholabhängigen Mutter noch nicht besetzt ist. Deshalb hilft nur noch eins: den Tag beschaulich in der Sneakpreview ausklingen lassen. dachsprung Der Dienstag ist geprägt von ziemlicher Hitze. Genau richtig, um die Verfolgungsjagd über den „Dächern von Calw“ zu drehen. Als Drehort haben wir uns den Badischen Hof ausgesucht, dessen Dach wir über die Terasse des Kinos gut erreichen können. Frieder im Anzug und mit glatten Sohlen an den Strassenschuhen tut sich bei der Kletterei über die heissen Ziegel einigermassen schwer, aber als Sportstudent...
Wir probieren bei der Kletterei auch einige „Green-Screen“-F/X, in dem wir das seit den Drehrabeiten zu „Fallen Angel“ plötzlich in unserem Besitz befindliche grüne Tuch mit der seltsamen Aufschrift „Kreiskrankenhaus Calw“ etwas zweckentfremden. Das „Grün“ soll später durch die Häuserschluchten von Calw ersetzt werden. Insgesamt verlaufen die Dreharbeiten aufgrund des Wetters und des Aufwands etwas zäh.

pfeil

 

Am Abend drehen wir dann im kleinen Team (Steffen macht Ton, Armin die Kamera und Wolfgang spielt) in der Pilsbar im Rössle. Ansonsten heisst es früh ins Bett gehen, weil wir morgen früh bereits um 7 Uhr loslegen wollen.

Am nächsten Tag drehen wir in den Fabrikhallen der Firma Holzma in Holzbronn, die unseren fiktiven Betrieb „Till Ritter GmbH“ darstellt. Zuerst nehmen wir ein Besprechungszimmer in Beschlag und drehen diverse Dialogszenen mit Rainer und Wolfgang.
Später drehen wir in den imposanten, weil riesigen Produktionshallen. Aufgrund des Maschinenlärms wird der Dialog geschrien. Eine Dialogsequenz will ich am Stück drehen, in dem das Dolly in einem Gang vor den beiden Protagonisten herfährt. Leider rollt unser Kamerawagen nicht mehr geradeaus, sondern fährt aufgrund verschiedenem Reifendruck nur noch Kurven. Das macht die Sache einigermassen schwer. Für eine weitere Dialogsequenz benutzen wir den Kran, um die Dimensionen des Raums auch richtig einfangen zu können.

Mittags drehen wir noch eine kleine Seqzenz in der Buchhandlung Fuchs, wofür Flo mal wieder die Steadycam klarmacht und auch als Operator fungiert. Nun sollte der absolute Tiefpunkt der Dreharbeiten folgen, eine an und für sich einfache und nette Szene im Cafe Wendland. Unsere beiden Protagonistinnen, Cathrin und Saskia sollen einen Dialog am Tresen zum Besten geben. Zuerst hab ich die ganze Zeit ein dämliches Brummen auf dem Mikro und - als die beiden ihren Text beim x-ten mal wieder verhauen, brennen bei mir alle Sicherungen durch und ich drehe hohl. Mit ziemlich gedrückter Stimmung kurbeln wir die Szene runter und ich gehe an diesem Abend - mit allen hadernd - nach Hause. Sorry nochmal an Alle.

pfeil

 

Am Donnerstag drehen wir den zweiten Teil der Verfolgungsjagd bei der Stadtbücherei, in dem der BMW in die offene Laderampe eines parkenden LKWs rasen soll. Für diese nicht im Drehbuch stehende Variante entscheiden wir uns, weil es uns zu unspektakulär ist, dass wir einen alten 7er BMW, den wir extra für den Film gekauft haben, einfach unverschrottet abhandeln sollen. Der Effekt ähnelt zwar der Radladergeschichte in Teil 2, aber besser als gar nix. Nachdem wir alle Szenen vor dem Aufprall im Kasten haben, flext Jens die dachtragenden Säulen (wie nennt man die Dinger denn ?) an und wir schieben den BMW auf die Rampe, was ziemlich heftig aussieht. Wir befürchten schon, dass der LKW - ebenfalls zur Verfügung gestellt von der Spedition Mann - etwas abbekommen hat, aber wir haben mal wieder Dusel. Kurz vor Beendigung der Dreharbeit fängt es ziemlich zu regnen an und wir brechen ab. Seit unser Kinderwagen in dieser Szene den steilen Zwinger hinuntergerollt und gegen eine Stele geprallt ist, eiert das Ding übrigens wie Sau und fährt nicht mehr geradeaus.

Abends wollen wir eigentlich die Szenen mit unseren Fahrradkurieren aus Karlsruhe drehen. Trotzdem die Jungs angereist sind, müssen wir aufgrund des Wetters absagen.

Für den Freitagdreh haben wir am Vortag nochmal alle Hebel in Bewegung gesetzt. Mit viel Überredungskunst haben wir den Chef vom FSC dazu bewegt, dass wir die Flugplatzsequenz aufgrund des guten Wetters einschieben können.

pfeil

 

Am Morgen schieben wir noch kurz den Pathologiedreh ein, in dem unsere Wasserleiche, von uns liebevoll „Gustl“ getauft, nochmal schön zur Geltung kommt. Wally spielt den heavyhörenden Leichenschnibbler, die Location wird mal wieder im keller des Althensgstetter Rathauses angesiedelt. Aus Balingen kommt dann am Nachmittag eine gecharterte Cessna, die uns für einige Stunden zur Verfügung steht. Ganz schön imposant sind dann auch die Szenen, in denen unser Frieder hinter dem startenden Flieger herrent und einsteigt. Besonders die Kranaufnahmen gefallen. Am Schluss filmen wir noch ein paar Starts der Cessna und da der Pilot für jeden Versuch wieder landen muss, begibt sich die Crew jeweils in 3er-Gruppen in das Flugzeug, um ein paar Rundflüge mitzunehmen. Trotzdem bei diesem Dreh nach dem Motto „Zeit ist Geld“ ein bisschen Hektik angesagt war, verlief alles sehr angenehm - abgesehen vielleicht von meinem komischen Sonnenbrandmuster auf den Füssen - verursacht von den Sandalen.

Am Abend dann der zweite Versuch mit unseren Fahrradkurieren. Die Jungs sollen Markus beim Runterfahren auf den „100 Stäffele“ doubeln. Der Dreh stellt sich als ziemlich kompliziert heraus, weil es gilt, die lange Treppe von den jeweiligen Nachbargärten mit unseren Baustrahlern zu beleuchten - ein ziemlich heftiges Unterfangen, wie sich im Laufe der Zeit herausstellt. Von ein paar manchmal mehr, manchmal weniger netten Nachbarn beziehen wir kurzfristig den notwendigen Strom. Nachdem unser Stuntman zigmal die Treppe runtergefahren ist, drehen wir mit Markus noch ein paar Nahaufnahmen und zum Abschluss ca. um 3 Uhr am Morgen lauschen wir noch den stöhnenden Klängen eines poppenden Pärchens, vor dessen Fenster wir die letzte Einstellung gedreht haben.

pfeil

 

Das Wochenende stand dann ganz im Zeichen des 2. Sparkassendrehs: angefangen am Samstagmorgen mit ein paar Aussenaufnahmen vor dem Haupteingang. Später erfahren wir, dass einige Passanten bei der Polizei angerufen haben, anscheinend hat sie der Anblick der Pistolen unserer Protagonisten etwas beunruhigt. Mich beunruhigt in diesem Zusammenhang eigentlich nur, dass sich trotzdem kein Polizist blicken liess. Nun ja. Eigentlich dürfen wir an diesem Samstag aufgrund des am Abend stattfindenden „Steppenwolf“-Konzerts gar nicht die gewünschten Aussenaufnahmen mit den Polizeiautos drehen, deshalb verlegen wir die Szene kurzerhand an den Hintereingang. Die üblichen - inzwischen etwas aus der Mode gekommenen - Polizeiautorequisiten, die uns zur Verfügung stehen, fahren vor der KSK vor, gefolgt vom Wagen unserer sächsichen BKA-Beamtin Anna Loose alias Katharina Ruess: ein mintgrüner Trabbi. Welch ein Anblick. Mittags drehen wir langweilige Dialogszenen in der Bank, die aufgrund des Soundchecks für das abendliche Konzert etwas gestört werden. konzert Ab 21 Uhr dann der Höhepunkt des Tages. Eine Szene mitten im „Steppenwolf“-Konzert. Wir haben eine hochoffizielle Genehmigung und 8 Freikarten. Delikat auch der Inhalt der Szene. Ein besoffenes Pärchen soll unseren beiden uniformierten Kommissaren übers Hemd kotzen. Ich stelle mir das ziemlich lustig vor - inmitten von Tausenden von Gästen. Ute hat eine wirklich eklige Linsen-Kotzemischung gebraut, die von unseren mit Tattoos übersäten Pöblern, die ich übrigens übers Internet gefunden habe, mit Bier gemischt zu einem widerlichen Brei vermengt werden und schliesslich auf den Uniformen von Cathrin und Stefan landen. Glücklicherweise befindet sich direkt neben uns ein Verteilerkasten, so dass Jens mit einem handegehaltenen, dimmbaren Baustrahler wenigstens ein bisschen für Licht sorgen kann. Am Sonntag dann nochmal viele Dialogszenen in der Sparkasse, nicht weiter erwähnenswert.

pfeil

 

Die beiden kommenden Tage verbringen wir nahezu ausschliesslich im Arbeitsamt zu Calw, das mal wieder unser Polizeirevier doubelt. Auch das kann man mehr oder weniger unter Routineeinsatz abhaken. Wir beschliessen jedoch, am Donnerstag noch kurzfristig die Schlussszene, ein Sommerfest der Polizei, einzuschieben. Ute leistet hier Schwerstarbeit, muss doch eine komplette Party mit Futter, Getränken, Statisten, einer Band inkl. PA und Deko besorgt werden. Wolfgang organisiert die Location: die Burg Zavelstein, Frieder stellt mit seinen Kumpels die Band zusammen. Zuvor drehen wir am Mittwoch noch diverse Szenen im schönsten Haus von Calw, das uns die Familie Weiss in der Schillerstrasse freundlicherweise zur Verfügung stellt. Die Einrichtung und vor allem die Aussicht über Calw sind gigantisch. Die Location doubelt das Haus unseres Unternehmers Ritter (Wolfgang Hellmich), in dem einige - vornehmlich dialoglastige - Szenen gedreht werden. Die kurzen Nächte der vergangenen Tage machen sich bei einigen Beteiligten langsam bemerkbar und es wird viel geschlafen im Haus Weiss. Langsam muss ich auch mal erwähnen, dass sich Alex Bross als Cateringschlampe immer unentbehrlicher macht.

Der Donnerstag steht dann ganz im Zeichen unserer Party, nachdem wir tagsüber noch eine Szene in der Leitzentrale des DRK sowie die Unterhaltung zweier schwäbischen Hausfrauen gefilmt haben. Lucia reist extra für die Szene aus Köln an und wir bangen den ganzen Tag, ob das Wetter hält. Aber jetzt gibt es kein zurück mehr und es bleibt auch tatsächlich trocken an diesem Abend. Zuerst drehen wir „schnell“ die Musikeinlagen der Band, da wir nur bis 23 Uhr lärmen dürfen. Auch Lucia haucht ein Lied ins Mikro, was die Herzen mancher Anwesenden durchaus höher schlagen lässt. Danach noch einige Dialogsequenzen und morgens gegen 4 Uhr sind wir dann auch komplett mit Abbauen fertig. Wolfgang fährt an dem Abend noch ne schöne Delle in den Sprinter, was den Sonderpreis für die Miete wieder relativiert. Künstlerpech.

pfeil

 

Es geht langsam aber sicher dem Ende zu und am Freitag wenden wir uns den laut Drehbuch ersten Szenen zu. Dabei geht es um eine junge Frau, die - natürlich nur mit Unterwäsche bekleidet - lebendig begraben wird. Zu diesem Zweck haben wir gestern einen kleinen Bagger der Firma Fink ausgeliehen und auf einer Wiese ein entsprechendes Loch gebuddelt. Jens und Steffen hatten schon vor einigen Wochen einen Sarg geschreinert. Am Nachmittag schieben wir dann noch eine kurze Szene in einem alten, versifften Heizungskeller im Badischen Hof ein. Die Location in Verbindung mit dem Licht - verstärkt durch etwas Nebel, macht die Szene ziemlich interessant. Kurze Aufregung, als die Kamera einen Fehler anzeigt. Auf Flo´s Anraten benutze ich die Reinigungskassette und - es tut wieder. Schliesslich begebn wir uns nach Althengstett ins Motel am Highway, wo sich Hanna erstmal knapp bekleidet im Bett räkeln darf. Eine schöne Eröffnungssequenz für unseren Film - wie ich finde.
Stefan Niethammer als boshafter Ehemann darf das arme Hannerl schliesslich nachts bei nicht gerade freundlichen Temperaturen und fast ohne schützendes Textil durch die Gegend tragen, nicht zu vergessen die Handschellen und das Klebeband auf ihrem Mund. Bis nachts um 3 dauert die Tortur, aber auch das bringen wir hinter uns. abseilen Am Samstag dann der letzte grosse Act: Strassensperrung in der Bischofstrasse. Busentführung, SEK-Einsatz usw. Wir drehen mit insgesamt 4 Kameras, um den Verkehr nicht zu lange aufzuhalten. Als ich allerdings höre, dass sich die Autos bis in die Stuttgarter Strasse stauen, kann ich mich eines Schmunzelns nicht erwehren. Die Szenerei zieht natürlich wieder viele Schaulustige an. Später kommt dann der grosse Auftritt unseres Revierleiter Berger alias Steffen Benesch, der als Einsatzleiter mal so richtig autoritär sein darf. Die Firma Rexer hat uns für heute einen Bus mitsamt Fahrer unentgeltlich zur Verfügung gestellt, der seine Sache auch hervorragend macht. Ute und ein paar Freunde sowie Gerhard schmeissen sich zum Schluss noch eben mal kurz in SEK-Klamotten und seilen sich vom ZOB ab. Da es aufgrund des schlechten Wetters früh dunkel wird, brechen wir gegen 19 Uhr ab - inzwischen regnet es auch richtig heftig. Abends lassen wir den Tag bei Jens auf der „Farm“ ausklingen, wir haben schliesslich noch viel Grillfleisch von unserem Fetendreh in der Burg übrig.

pfeil

  grab

Der Sonntag als letzter offizieller Drehtag verläuft zäh. Die Luft ist bei allen raus. Wir beenden die Busentführungsszenen am ZOB und begeben uns ans letzte Set: nochmal Sarg. Es regnet wirklich heftig, alles sind erschöpft, es ist kalt und unser ausgehobenes Grab ist voll mit Wasser. Wirklich tolle Bedingungen, um zwei Wochen anstrengender Drehrabeiten zu beenden: Hanna darf sich (halbnackt wäre schon untertrieben) ins nasse Gras und den aus rohen Holzbrettern bestehenden Sarg legen. Auch meine Aufgabe als Kameramann ist nicht wirklich schön, darf ich doch knöcheltief in das Matschgrab stehen. Die Crew macht unermüdlich mit, baut sogar im strömenden Regen das Dolly auf (ich hab mich kaum zu Fragen gewagt) und wärmt Hanna in den Drehpausen. Irgendwann tief in der Nacht rollen wir die Kabeltrommeln zusammen - es ist zu Ende.
Zwar erwarten uns in den folgenden Wochen und Monaten noch einge Nachdrehs, doch das meiste haben wir geschafft, soweit ich mich erinnere, die effektivsten zwei Filmwochen unserer Vereinsgeschichte. „Schuld“ ist vor allem die gute Organisation und der unermüdliche Einsatz der ganzen Helfer und Darsteller.

pfeil

  senf

Prominenter Gaststar bei Tatort Calw - Das Opfer

Cheforganisator Wolgang Hellmich hat es nach vielen Versuchen geschafft, den Saarbrückener Tatortkommissar Palu alias Jochen Senf als Gaststar zu engagieren.
Nachdem der Drehtermin mehrmals verschoben werden musste, hat es für heute tatsächlich geklappt. Gestern Abend kam Senf in Calw an und bis spät in die Nacht wurde er vom Mania-Pictures „Empfangskommitee“ im Rössle bei Rotwein und Maultaschen mit Fragen gelöchert. Die anfängliche Unsicherheit im Umgang mit „Prominenz“ wich aufgrund der sehr umgänglichen Art des Schauspielers schnell. Auf der Suche nach neuen Drehbuchideen (für unser Leben nach Tatort Calw) liess es sich Senf denn auch nicht nehmen, kurzerhand eine Geschichte vorzulegen, über deren Realisation wir uns nun ernsthafte Gedanken machen.

pfeil

  senf

Nach der nicht allzulangen Nachtruhe wurde im bewährten Arbeitsamt, das wieder einmal unser Polizeirevier doubelt, das Set im Büro des Arbeitsamtleiters Herr Müller eingerichtet, der sich am heutigen Feiertag freundlicherweise auch als „Aufpasser“ zur Verfügung gestellt hat.
Gegen 9 treffen unsere Stars Cathrin Benesch alias Lola Kraft, Stefan Lörcher alias Karl Jäger und natürlich Jochen Senf als Kriminalrat Meier ein und spielen sich warm. Nach einigen Durchläufen sitzt die Szene perfekt und wir drehen. Wir kommen natürlich mit je einem Take zurecht und die Szene ist nach nicht mal einer Stunde im Kasten. Im Büro haben wir ein Rennrad - das uns gestern kurzfristig von „Radax“ zur Verfügung gestellt wurde - als Background eingebaut; eine Anspielung auf die Tatortfigur Palu, die in Saarbrücken ausschliesslich mit dem Fahrrad unterwegs ist.

pfeil

  senf

Die zweite Szene haben wir eigentlich schon im August gedreht, lediglich die Einstellung mit Jochen Senf müssen wir heute noch nachholen. Auch das ist in wenigen Minuten erledigt. Wolfgang hat es sich zum Abschluss nicht nehmen lassen, unserem Star die Vorschau von „Tatort 3“ zu zeigen, der sich durchaus angenehm überrascht zeigt („Das ist Video?“)

gruppe Nach dem Abbau fahren wir Herrn Senf nach Stuttgart zum Bahnhof, für ihn geht es um 12.50 Uhr zurück nach Berlin. Insgesamt (wieder einmal) ein angenehmer Promidreh, der mich bzw. Wolfgang sicher animiert, es beim nächsten mal erneut zu versuchen. Jochen Senf bietet uns sogar an, beim nächsten Film auch bei einem mehrtägigen Dreh mitzuwirken. Ausserdem hat er uns die Handynummer eines Schauspielkollegen verraten, den wir durchaus auch gerne verpflichten würden.

pfeil